VIDEO: Let’s vote for Oliva – Starke Frauen in Uganda

 Die Fassung hier ist in bewußt niedriger Auflösung, damit die Freunde in Uganda auch bei schlechter web-Anbindung Gelgenheit haben, das Video zu sehen. Die Aufnahmen stammen von meinen Besuchen im Mai 2013/ November 2013 und Januar 2015.

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VIDEO 22:06minClick picture to start video in lightboxOliva-Interview-title

Inhalt: Die Frauen in Uganda machen 80% der Arbeit in der Landwirtschaft aber nur 7% haben eigenen Landbesitz. Traditonell dürfen Frauen eigentlich überhaupt keine einzige Kaffeepflanze besitzen. Das ist alles „Männersache“.
Das Video zeigt wie in einer Fairtrade-Kooperative in Uganda nicht nur guter Kaffee erzeugt wird, sondern auch Frauen plötzlich eine Rolle spielen. Oliva Kishero ist im Board (Vorstand) einer Kooperative mit 7500 Mitgliedern in Uganda am Mount Elgon. In der Untergruppe Buginyanya auf 2000m Höhe am Berg ist sie Vorsitzende. Im Interview beschreibt sie ihren Werdegang und ist zuversichtlich, daß der „Frauen-Kaffee“ bald den der Männer abhängen wird. Sie achten mehr auf Qualität „weil sie Mütter sind“. Oliva ist verheiratet und hat sieben Kinder.

Ihr Beispiel zeigt, daß der Faire Handel nicht nur in einem höheren Preis resultiert, sondern gesellschaftliche Ausstrahlung hat. Die Verträge werden nicht mit Einzelfarmern abgeschlossen, sondern mit Kooperativen, die bestimmte Auflagen haben und Anforderungen umsetzen müssen. Dazu gehört daß keine gesellschaftliche Gruppe, wie z.B. die Frauen, von der Mitarbeit und aus Leitungsfunktionen ausgeschlossen sein dürfen. Ausserdem darf keine ausbeuterische Kinderarbeit stattfinden und Lohnarbeiter haben das Recht auf gewerkschaftliche Organisation.

 


english-version   English Description

Women in Uganda do 80% of agricultural work but only 7% own land. Traditionelly women are not allowed to posess even one coffee-tree.
The video shows how a Fairtrade-Cooperative not only produces good coffee, but also the women are playing a new role. Oliva Kischero is Boardmember of a 7500 people strong cooperative in Uganda on the sloapes of Mount-Elgon. She is chairperson in the subgroup Buginyanya on 2000m high level in the mountain. She tells her career and is cofident that women’s coffee soon will overtake that one of the men because women take care more of quality and „they are mothers“. Oliva is married and is mother of seven childs.

Her example shows, that FairTrade enters not only in a higher price for coffee, but means a social broadcasting. The Fairtrade-agreements are not closed with individual farmers but with cooperatives, organisations, under special conditions and requirements. No social group, such as women, may be excluded from membership or management-activity. Furthermore exploitative childwork is forbidden and trade unions of wage workers must be allowed.


 

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