VIDEO: Interview Jan. 2015 mit Phiona Nakusi – Gumutindo Deputy Manager

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Januar 2015 – 07:17 min
recorded in Mbale / Uganda /Industrial Area / Gumutindo-Factory

Phiona Nakusi gibt Auskunft über die Entwicklung der Fairtrade-Kooperative Gumutindo. Sie erklärt, wie die Fairtrade-Gelder nach demokratischen Gesichtspunkten verteilt werden – u.a. geht es um Solar-Panels, deren Aufbau ich 2013 bereits filmen konnte.

Bei den im Video angesprochenen Wasch-Stationen muss man folgendes wissen:

Das sind zunächst einmal kleine Schälfabriken, die eine hohe Kapazität haben. Bei den Farmern kann es nämlich vorkommen, daß sie den geernteten Kaffee garicht verarbeiten können, weil es einfach zuviel ist. Verarbeiten bedeutet zunächst: Am selben Tag abends noch zu schälen. Das ist immens viel Arbeit. Deshalb verkauften auch Gumutindo-Farmer ihre überschüssige Ware an normale Händler, die rote Kirschen aufkauften. Das entzieht der Kooperative jedoch Kaffee, der ökologisch und unter Fairtrade-Bedingungen produziert wurde. Mit Hilfe der Wasch-und Schälstationen, wie sie eigentlich heissen müssten, hat sich die Kooperative jetzt genügend Kapazität geschaffen, die gesamte Ernte auch in die Fairtrade-Schiene einzubringen.

Demnächst wird es hier ein Video geben, das die Waschstation in Buginyanya zeigt und die Arbeitsweise dort erklärt

Phiona Nakusi ist stellvertretende Managerin der Kooperative.


english-version  English Description

Phiona Nakusi explains the development of Fairtrade-Coop Gumutindo. She speaks about the use of Fairtrade benefit in a democratic way by the members of Gumutindo „Primary-Societies“. One example are the solar-panels I recorded in 2013.

There is something to know about the Washing-Stations mentioned in Video:

First step in this stations is not washing but pulping the red cherries. If farmers have too much harvest they cannot all pulp it just in time by small hand-pulpers. This step is recomended at the very day of picking or one day later. If this is not possible, they sell the organic, fairtrade cherries to other factories who buy cherries directly. With support by the washing-stations Gumutindo saves the complete harvest of the members and it can enter the fairtrade-chain.


 

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