VIDEO – Gumutindo Eingangskontrolle in der Kaffeefabrik

Die Qualitätskontrolle entlang der gesamten Erzeugerkette des Rohkaffees spielt eine entscheidende Rolle für den erzielbaren Preis und letztlich für die Qualität des Kaffees in der Tasse.

Wenn der Kaffee oben am Berg fertig aufbereitet und getrocknet ist, wird er in Säcke verpackt und zur Kaffeefabrik am Fuß des Berges in die Stadt Mbale gebracht. Die Kaffeefabrik ist Eigentum der Kooperative und sichert ihr die Unabhängkeit von kommerziellen Verarbeitern, die das Schälen, Klassifizieren und Exportieren als Dienstleistung anbieten.

Um die Qualität sicherzustellen findet nach der Anlieferung einer Charge Kaffee (LKW-Ladung) eine akribische Kontrolle statt. Der Wassergehalt wird getestet und muß im Bereich zwischen 10 und 13% liegen. Eine Probe aus allen angelieferten Säcken wird genommen, 100 Gramm abgewogen und die Pergaminhülle von Hand entfernt, so dass man die grüne Bohne sehen kann. Diese Probe wird Bohne für Bohne untersucht. Dabei gelten 7% defekte Bohnen als Standard. Sind mehr Schlechte drin, gibt es einen Abschlag. Sind weniger drin erhalten die Farmer eine kleine Prämie („Incentive“). Danach wird der Kaffee mit genormten Rüttelblechen nach Größe sortiert („Grading“). Dabei gelten große Bohnen als wertvoller.

Die Ergebnisse werden der Kontrolle werden in einem Eingangsbuch dokumentiert. Wenn die Charge dann verarbeitet wird, wird während der Produktion nochmals eine Probe entnommen und mit den Daten der ersten Probe verglichen, um so die Konsistenz der Qualität zu prüfen.

Der gesamte Vorgang ist in dem Video dokumentiert.

Video – 2013 May 7 min 30

Alternativ: Das Video in der Lightbox ansehen
   VIDEO Eingangskontrolle


 

Photos von der Qualitätskontrolle sind auch in der Slideshow
   GUMUTUNDO factory pictures   zu sehen. Dort Englisch untertitelt.

Overview what is happening in Mbale Factory