Sündenregister-03: STARBUCKS und ÄTHIOPIEN

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Starbucks wollte verhindern, daß Äthiopien seine Kaffeesorten als Marken aus verschiedenen Regionen patentieren läßt. Es ging um Harar, Yirgacheffe und Sidamo.

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Äthiopien versuchte seine Stellung am Kaffeemarkt zu verbessern, indem es für seine Sorten geschützte Herkunftsbezeichnungen patentieren und als Marke eintragen lassen wollte. Das Land exportiert 60% seines Kaffees, der das Hauptexport-Produkt ist. 15 Millionen Menschen in Äthiopien sind davon abhängig. Starbucks versuchte das für den US-Markt zu verhindern, weil die Firma auch äthiopischen Kaffee im Angebot hat. Die Machtverhältnisse: Starbucks hatte 2005 ca. 8 Mrd. $ Umsatz – das äthiopische Brutto-Inlandsprodukt betrug mit 12 Mrd.$ nur wenig mehr.

Das ARTE-Video stellt den Weltkaffeemarkt dar, dokumentiert den Fall Starbucks gegen Äthiopien und informiert ausserdem sehr gut über den FAIREN HANDEL. Die ARTE – Sendereihe ist  sehr zu empfehlen, viele der Beiträge sind auf YOUTUBE online abrufbar – in der Regel ca. 12 min. lang.

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ARTE
Mit offenen Karten –
Geographie der Ernährung –
Teil 3:
Die Alternativen (3/3):


Teil 1 und Teil 2 von Geographie der Ernährung sind ebenfalls online verfügbar:

Die Geschichte (1/3)
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Die Globalisierung (2/3)
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