Umwelthilfe zu Bundesregierung: Kniefall vor Industrie

Die deutsche Umwelthilfe wirft der Bundesregierung Kniefall vor den Interessen internationaler Konzerne vor. Die DUH beantwortet an drei Beispielen die aktuelle Frage „Wer regiert dieses Land?“ In ihrem Jahresrückblick werfen die beiden Bundesgeschäftsführer Müller-Kraenner und Resch der Bundesregierung Nichtvollzug von Gesetzen, Kumpanei mit Teilen der Wirtschaft und zu wenig ökologisches Engagement in allen relevanten umweltpolitischen Bereichen vor.

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat die Bundesregierung scharf für ihre Umwelt-, Verbraucher- und Klimapolitik im Jahr 2016 kritisiert. Die beiden Bundesgeschäftsführer der DUH, Sascha Müller-Kraenner und Jürgen Resch, warfen dem Kabinett von Angela Merkel Totalversagen beim Klimaschutz, Kumpanei mit den Konzernen und Aushöhlung des Verbraucherschutzes vor. Sie bezeichneten die zu Ende gehende Legislaturperiode als vier verlorene Jahre und eine Zeit der umwelt- und klimapolitischen Stagnation. Im Rahmen ihrer Jahresrückschau in Berlin präsentierte die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation ihren aktuellen Jahresbericht
(Hier finden Sie den Jahresbericht) und stellte die für die Organisation wichtigen Themen für 2017 vor.

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