Rösters Reise-Reportage

IMG_2653Bisher war ich vier mal zu Gast bei der Kooperative GUMUTINDO in Uganda: 2013 zweimal, dann 2015 im Januar und 2016 im Mai/Juni.
Meine gesammelten Reiseerfahrungen können hier nachgelesen werden. Der Beitrag wird noch mit mehr Fotos illustriert hier im Blog veröffentlicht. Er wird noch weiter ergänzt.

 

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Wer ist der King of Coffee?

Oscar - mein Boda-Fahrer mit seiner Maschine. Auf dem Bild sind wir gerade in Buginyanya oben vor dem Office der KooperativeEndlich war es soweit.

Mitte Mai 2013 sitze ich hinten auf dem kleinen Motorradflitzer, den sie hier in Uganda Boda-Boda nennen und ließ mich morgens von Oskar aus dem SALEM-Dorf in die Kleinstadt Mbale fahren. Damals war die Straße noch voller Schlaglöcher und man benötigte über eine halbe Stunde für die zehn Kilometer. Am zentralen Platz mit dem „Clocktower“ geht es links ab Richtung Pallisa und weiter in’s Industriegebiet, die Industrial Area.

Überall geschäftiges Treiben, Getreidesäcke abladen, gemahlenes Getreide aufladen. Die „workers“, die aus den Fabrikhallen auftauchen, sehen aus wie Gespenster. Über und über mit Mehl bestäubt, darunter ihre schwarze Haut, die Augenhöhlen vom Mehl mühsam freigehalten verwechselt man das Weiß der Pupillen mit dem Weiß des Mehls.

Eine Kaffeefabrik, Fairtrade und in organischem Anbau zertifiziert. Hier wird bester „Bugisu AAA“ aus den Sorten Nyasaland, SL 14 und SL 28 hergestellt wird.

Wir sind da: Plot 8-12 Mwanyi Road, Gumutindo Coffee Cooperative Ltd. Vor kurzem hatte ich Geburtstag und ich konnte mir kein schöneres Geschenk ausdenken als das, jetzt mit dem Geschäftsführer Willington Wamayeye verabredet zu sein.

Neben dem großen Tor für die LKW mit den 20 Zoll Containern, in die 500 Säcke Rohkaffee passen, ist eine schmale Tür hinter der mich das Wachpersonal begrüßt und nach dem Grund für den Besuch fragt.

Kurz entschlossen trage ich hinter meinem Namen „Coffee Research“ in das Besucherbuch ein, notiere die Uhrzeit und frage, ob Mr. Wamayeye schon da ist. Nein, leider nicht. War mir irgendwie recht, weil ich mich jetzt noch ein bisschen umschauen und meine Nervosität abbauen konnte.

Endlich, endlich war ich an dem Ort, den sich ein Kaffee-Begeisterter und geichzeitig überzeugter Anhänger des Fairen Handels nur wünschen konnte. Eine Kaffeefabrik, Fairtrade zertifiziert, in organischem Anbau zertifiziert. Hier wird bester „Bugisu AAA“ aus den Sorten Nyasaland, SL 14 und SL 28 hergestellt wird.In praller Sonne sortieren Frauen auf dem Fabrikhof den Kaffee als letzten Schritt der Qualitätskontrolle

Der erste Blick auf den Fabrikhof zeigt dutzende Frauen, die in der prallen Sonne Kaffee sortieren. Bohne für Bohne. Man kennt diese Bilder vom Fernsehen. Pflücken, Sortieren, in den Sack und weg. So scheint Kaffee produziert zu werden.

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