Uganda: Bäume pflanzen, Bauern verdrängen – Deutscher Investor GLOBAL WOODS Spiegel-online

Unter der obigen Überschrift beleuchtet der Spiegel-online ein Aufforstungsprojekt in Uganda, das ganz nach dem Muster des unsäglichen Carbonhandels angelegt ist, bei dem CO²-Einsparung und Klimaschutz auf Kosten indigener Bevölkerungen realisiert wird.

Spiegel-online vom 9.12.2015:

„Lawrence Kamonyo weiß nicht, was Klimaschutz ist. Der afrikanische Kuhhirte kennt weder das Zwei-Grad-Ziel noch den Emissionshandel. Er hat noch nie einen Flug gebucht, einen Kühlschrank besessen oder einen SUV gefahren. Lawrence Kamonyo lebt in einem bescheidenen Haus im Busch im Nordwesten von Uganda, einem der ärmsten Länder der Welt. Sein Pech, dass sein Stück Land für den Klimaschutz ausgewählt wurde. Und wenn es in Uganda um Land geht, wird nicht lange gefackelt. Das Haus der Familie Kamonyo wurde abgebrannt, seine Kinder hat man geschlagen, er selbst wurde festgenommen.“

Quelle weiterlesen:     LINK zum Spiegel-Artikel mit Bilderstrecke.
Aus Hoima in Uganda berichtet Susanne Götze

 

Hinweis:
Die Arbeit der Autorin wurde mit einem Stipendium vom  Netzwerk Recherche unterstützt.